Lieferungen von Holzpellets ausschreiben

 

Wie Lieferungen von Holzpellets richtig ausgeschrieben werden, erfahren sie im DEPI-Infoblatt.
Ausschreibungen für die Lieferung von Holzpellets sollten alle für den Heizungsbetreiber wesentlichen Punkte und Anforderungen unmissverständlich definieren. Hierfür wurden vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) zwei Musterausschreibungsverträge – mit und ohne Preisindexierung (s.u.) – entwickelt. Den Musterausschreibungsvertrag mit Preisindexierung können Sie hier herunterladen. Der Mustervertrag ohne Preisindexierung kann beim DEPI kostenfrei angefordert werden.

Was ist zu beachten?
 
Qualitätsklassen
In Pelletkesseln dürfen nur die vom Kesselhersteller zugelassenen Brennstoffqualitäten eingesetzt werden. Die für den jeweiligen Pelletkessel geeignete Qualitätsklasse ist in der Bedienungsanleitung des Pelletkessels angegeben oder kann beim Kesselhersteller erfragt werden. Die Qualitätsklasse A1 kann in allen Kesseln eingesetzt werden.

Zertifikat
Die Einhaltung der Vorgaben der ISO 17225-2 wird durch die ENplus-Zertifizierung kontrolliert. Mehr Informationen zu ENplus finden Sie hier

Preisindexierung
Bei mehreren Pelletlieferungen im Jahr ist es üblich, einen indexierten Jahresvertrag abzuschließen und den Brennstoffpreis in das Verhältnis zu einem Preisindex zu setzen. Das heißt, dass der bei Vertragsabschluss vereinbarte Startpreis bei jeder neuen Anlieferung von Holzpellets an die aktuellen Entwicklungen des Marktpreises angepasst wird. Der vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) veröffentlichte Preisindex für 26 Tonnen gibt monatlich die Durchschnittspreise von Holzpellets in Deutschland an. Auf Basis dieses Wertes kann eine Indexierung von Angebotspreisen vorgenommen und in den Liefervertrag übernommen werden.
Den DEPV-Index finden Sie unter www.depv.de.