Zertifikatskosten

 

Die Kosten für die Zertifizierung von Produzenten setzen sich zusammen aus:

  • mengenabhängigen Lizenzgebühren gemäß der Entgeltordnung für Pelletproduzenten,

  • einer Zertifizierungspauschale für jeden Produktionsstandort,

  • Kosten für die Inspektion, die direkt mit der beauftragten Inspektionsstelle abgerechnet werden.

Die Lizenzgebühren und die Zertifizierungspauschale werden jährlich vom DEPI in Rechnung gestellt. Die Lizenzgebühren sind auf alle produzierten Pellets (lose Ware und Sackware) zu entrichten, die den Qualitätsklassen ENplus A1, ENplus A2 oder ENplus B entsprechen, unabhängig davon, ob die Pellets als zertifizierte Ware verkauft werden.

Es gilt folgende Ausnahme:

  • Pellets, die an Kraftwerke oder als Einstreu für Tiere verkauft werden, sind von der Lizenzgebühr ausgenommen. Die nicht berücksichtigte Menge bedarf der Zustimmung des DEPI.

Hinweis: Die Gebühren für das erste Jahr der Zertifizierung beruhen auf der vom zertifizierten Produzenten für das laufende Jahr (ab dem Datum der Zertifizierung) geschätzten Produktionsmenge. In den Folgejahren wird die geschätzte Jahresproduktion mit dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Gebührensatz in Rechnung gestellt, abzüglich oder zuzüglich eines Ausgleichsbetrags für das Vorjahr. Der Ausgleichsbetrag ergibt sich aus dem Unterschied von geschätzter und tatsächlicher Produktion und dem in dem betreffenden Jahr gültigen Gebührensatz.